die Region

Wir wohnen im Bezirk Murau. Dieser befindet sich Herzen von Österreich und im Grenzgebiet von Salzburg und Kärnten. Was unseren Dialekt sehr färbt. Vor allem die  Dehnung der kärntnerischen Aussprache.

Eingebettet sind wir von zwei Naturparks, im Norden der Sölktäler und im Süden Grebenzen bzw. von drei großen Schigebieten: Grebenzen Kreischberg Lachtal.

Über den gesamten Bezirk erstreckt sich die Leader Region Holzwelt. Holz ist das Leitthema und gleichzeitig Basis einer integrierten Regionalentwicklung. Sie vernetzt die Aktivitäten zwischen Holz, Wirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus und Kultur.

Gelebtes Brauchtum und Traditionen im Jahreskreis ist nach wie vor unser größter Schatz.

Entstanden durch die Sesshaftigkeit bzw. zurück zu führen auf den Bauernstand. Es entstand eine Abhängigkeit von Jahreszeiten und ihren Witterungsbedingungen.

Das bäuerliche Jahr beginnt mit dem Michaeli 29.September und das Kirchenjahr mit dem 1. Advent.
Diese beide sind im Laufe der Jahrhunderte eine nicht mehr zu trennende Einheit eingegangen.

Monat März

  • Am 19. März feiern wir in der Steiermark den Landespatron Josef. Er wird auch in den Bundesländern Kärnten, Tirol und Vorarlberg gefeiert.
  • Der Frühlingsbeginn am 21. März, ist auch die Tagundnachtgleiche. Tag und Nacht sind gleich lang. Von nun an werden die Tage wieder länger als die Nächte.
  • In der Fastenzeit sind die sogenannten Fastenbretzen das Brauchtumsgebäck. Einmal in der Woche werden sie frisch gebacken und zur Jause gereicht.
  • Sommerzeit: am 26. März werden die Uhren um eine Stunde nach vor gestellt.

Monat April:

  • Aprilscherz: Brauch wird in den Morgen- Vormittagsstunden des 1. April gemacht.
  • Karwoche:
    • Palmsonntag: Palmbuschn tragen
    • Gründonnerstag: fliegen die Glocken nach Rom;
    • Karfreitag: Ratscherkinder ratschen von Haus zu Haus
    • Karsamstag: Fleischweihe; am Abend Feuerweihe und Auferstehungsgottesdienst
    • Ostersonntag: Ostereier suchen
    • Ostermontag: "Gaunas ausrennen"
  • Georg, 23. April: Georgitag; Patron der Tiere, vor allem der Pferde, Wetterheiliger
  • Hl. Markus, 25. April: Evangelist; Seinen besonderen Schutz erbitten die Bauern gegen Blitz und Hagel, für schönes Wetter und eine gute Ernte; Bittprozessionen über die Felder
  • Walburgisnacht, vom 30. April zum 1. Mai: Fest der wilden Weiber – Überreste davon findet man im Bandltanz
  • Abend 30. April, Maibaum aufstellen: Symbol für das wiedererwachte Wachstum in der Frühlingszeit – Sinnbild für das neue Leben. Mit „Schwoagln“ – langen Stangen und Leitern wird der Maibaum mit Moannskraft aufgestellt. Weihwasser, Palmkätzchen sind in den geschmückten Zweigen am Gipfel hineingehängt. Zum Schutz gegen Blitzschlag.